Bianca Schwacke – Bewusstseins- & Energiearbeit

Blockaden und Glaubenssätze durch Bewusstsein und Energie lösen und ändern. Quantenheilung.

Panikattacken – Wenn sie einen lahm legen

Elke schrieb:

1989 fuhr ich mit meinem damaligen Freund in den Skiurlaub in die Walliser Alpen (Schweiz). Wir hatten Glück, jeden Tag schien die Sonne und wir konnten immer auf die Piste. Es war einfach herrlich. Nichts schien unseren wunderbaren und erholsamen Urlaub zu durchkreuzen. Doch eines Tages kam es anders, als erwartet. An jenem Morgen machten wir uns startklar für die Piste und stiefelten mit unseren Skiern zur Gondel. Mehrere Leute warteten davor und so konnten wir nicht direkt einsteigen und mussten auf die nächste warten. Endlich in der Gondel, und diese war nicht besonders voll, kroch in mir etwas hoch, was ich nie vergessen werde. Ich fing an zu schwitzen und in mir breitete sich ein unangenehmer Schwindel aus, gepaart mit heftigem Herzrasen. Ich wusste überhaupt nicht was das war, so etwas kannte ich nicht. Hilfe suchend schaute ich meinen Freund an, konnte ihm aber nicht sagen, was los war, denn ich war nicht in der Lage zu reden, so sehr konzentriert darauf, nicht umzukippen. Diese Fahrt endete zwar nach fünf Minuten, doch sie kam mir vor wie Stunden. Seitdem weiß ich, was es heißt von Panikattacken eingeholt zu werden. Diese Panik hatte ich nach unserem Urlaub immer wieder, wenn ich einkaufen ging, an der Kasse stand und Menschen vor und hinter mir standen, sowie in Bussen und in Bahnen, auf offener Straße etc. Plötzlich, ohne Vorankündigung, bekam ich immer diese Hitze, mein Herz raste und ich hatte das Gefühl umzukippen. Meistens ließ ich alles stehen und liegen und verließ den Einkaufsladen. Genauso erging es mir bei jeglichen Menschenansammlungen. Jedes Mal, wenn ich wieder eine Panikattacke überstanden habe, fühlte ich mich, als wenn ich einen Marathon gelaufen bin. Vollkommen müde, körperlich am Ende, ausgelaugt. Es brauchte dann Stunden, bis ich wieder einigermaßen fit war.

Ich hatte damals überlegt, einen Psychotherapeuten aufzusuchen, doch mich überkam das Gefühl, dass ich mir irgendwie selbst helfen will. Ich redete zwar mit einigen Freunden und meiner Familie über meine Problematik, doch letztendlich konnte ich mir tatsächlich selbst helfen.

Damals lebte ich in einer Beziehung, die durch die Eifersucht meines Partners sämtliche Luft abschnürte. Ich fühlte mich ständig beobachtet und einengt. Die Ursache für diese Beziehung hat natürlich eine viel tiefere Bedeutung, auf die ich aufgrund von Platzgründen nicht weiter eingehen kann. Wichtig war für mich jedoch zunächst einmal, zu erkennen, dass ich NIEMANDEM gehöre, außer mir selbst und dass ich fröhlich sein darf. Das war die Grundlage für den Anfang aus meinen Attacken wieder heraus zu kommen.

Als ich dieses begriff und mir auch verinnerlicht habe, begann ich, mich den einzelnen Ängsten zu stellen. Ich konfrontierte mich damit. So fuhr ich bewusst Aufzug (erst ohne und dann mit Leuten zusammen), stieg in Busse und Bahnen ein, ging in extra große Kaufhäuser usw. Aber immer mit dem Gedanken, dass die Angst schlimmer ist, als das, was passieren könnte, nämlich, dass ich umkippe. Natürlich brauchte es immer große Überwindung, doch ich wollte auf keinen Fall wieder versagen und mich dieser Panik hingeben. Manchmal, je nach Tagesverfassung, musste ich aufgeben, doch ich hielt durch.

Natürlich ging die Genesung nicht von heute auf morgen, doch es wurde von Tag zu Tag immer besser. Und das war der Grund, warum ich niemals aufgegeben habe. Mittlerweile suchen mich keine Panikattacken mehr heim. 10 Jahre sind vergangen. Während dieser Zeit bin ich auf andere innere Dinge gestoßen, die mir noch mehr Antworten auf meine Panik gegeben haben. ….

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