Bianca Schwacke – Bewusstseins- & Energiearbeit

Blockaden und Glaubenssätze durch Bewusstsein und Energie lösen und ändern. Quantenheilung.

Wie Mangeldenken Dein Leben beeinflusst

Es ist schon sehr bemerkenswert, wie sehr wir durch unsere Eltern, Großeltern, Lehrer, eben durch die Gesellschaft geprägt werden. Vor allem aber, Mangel zu empfinden.

Dir werden von Kindesbeinen an Sätze suggeriert, wie „nach Sonne folgt Regen“, „nach Gut folgt Böse“, „….es ist nicht GENUG von dem und dem da“, „halte fest, was Du einmal erreicht hast, denn es ist schneller weg, als Du gucken kannst“ usw.

Alles das überzeugt uns unweigerlich, dass alles „Gute“ entweder schnell vergänglich und begrenzt ist, oder aber kaum zu erreichen ist. Und wenn wir noch tiefer in diese Aussagen hinein empfinden, ist alles negativ und wenn überhaupt, ist alles Schöne nur unter enormer Anstrengung zu erreichen.

Eine Überzeugung, die tief in uns verankert ist und unser Leben mit beständigem Mangelgefühl beeinflusst.

Kaum ist etwas schön in unserem Leben, gleitet es uns im nächsten Moment schon wieder aus den Händen. Genießen können wir es ohnehin nicht, denn das Mangelgefühl suggeriert uns die Angst, es wieder zu verlieren.

Genau diese Sätze und Überzeugungen habe ich in meiner Kindheit und Jugend ständig gehört und vorgelebt bekommen. Es wurde für mich zur absoluten Wahrheit.

Und genauso musste mein Leben auch verlaufen. Wenn die Sonne schien, habe ich es nicht genossen, sie gar nicht wirklich wahrgenommen, denn ich verharrte schon wieder in dem Gedanken, dass es ja schon bald wieder regnen würde. Nicht nur, dass ich den sonnigen Moment nicht genoss, ich verteufelte von vorneherein den Regen und machte mir so automatisch schlechte Gefühle. Regen war für mich lediglich eine Notwendigkeit, dass Pflanzen Wasser brauchten, aber keinesfalls eine positive Gegebenheit.

Für alles Schöne, was ich mir wünschte, musste ich entweder hart arbeiten, kämpfen oder es wurde mir von vorneherein versagt. Den Sommer durfte ich auch nie wirklich genießen und erleben, denn meine Sommerferien, in denen ich hätte Spaß haben können, arbeitete ich für die Familie im Schwimmbad in einer heißen und fettigen Pommesküche. Also harte Arbeit (Sommermonate ausnutzen), um dann 14 Tage in den Osterferien nach Gran Canaria fliegen zu dürfen (Belohnung). Das Mangeldenken und das Gefühl dazu waren also perfekt abgestimmt. Aus diesen Überzeugungen heraus ein sorgenfreies, sowie lockeres und fröhliches Leben zu führen, ist schier unmöglich.

Dass es mehr gibt, als uns vorgelebt wird und dass wir selbst für unser Leben verantwortlich sein können, wurde mir erst viele Jahre später bewusst.

So begab ich mich auf die Suche nach einer Lösung oder ich formuliere besser, ich war mir sicher, eine Lösung zu finden, dieses Mangeldenken aufzulösen, freier zu sein.

Als erstes wurde mir klar, dass diese Überzeugung nichts weiter ist, als ein anerzogener Glaubenssatz, eine subjektive Empfindung, die so individuell ist, wie jeder einzelne Mensch. Und ich diese Überzeugung jederzeit umformulieren kann. Ich „erlaubte“ mir diesen Entschluss ohne Schuldgefühle.

Vor allem ist mir eines immer deutlicher geworden, je mehr ich im Hier und Jetzt bin und je mehr mir bewusst wird, was ich aufgrund meines Denkens und meiner Glaubenssätze und Muster jetzt erlebe, nämlich das Spiegelbild, das Ergebnis meines Denkens von gestern, umso mehr bewussten Einfluss nehme ich auf mein Denken im Jetzt. Ich entscheide immer mehr aus dem „Jetzt“ heraus wie es mir gehen soll, wie ich mich fühlen möchte.

Ich stehe z.B. unter der Dusche und lasse das warme Wasser über mich fließen und genieße den Moment, ohne dass ich ein schlechtes Gewissen bekomme, warmes Wasser zu verschwenden.

Ich gehe in die Natur, in den Wald, an einen Fluss und nehme alle Geräusche, das Licht, die Schönheit und auch mich selbst mit allen meinen Sinnen in diesem Moment bewusst wahr. So nehme ich auch oft bewusst das Tempo aus meinen Schritten, um das Gefühl der Eile in Ruhe umzuwandeln. Denn Eile ist ein Mangel an Zeit. Hier geht die Überzeugung voraus, dass man die wenige Zeit, die man hat, möglichst intensiv zu nutzen. Diese Meinung führt niemals zum erwünschten Wohlgefühl. Und damit ist das Mangeldenken auch wieder perfekt. Begrenzte Zeit für schöne Dinge. Dazu das schlechte Gewissen, Zeit zu verschwenden. Es gibt wenige Menschen, die ihre freie Zeit wirklich nutzen und im Hier und Jetzt erleben.

Seitdem ich das jedoch täglich in mein Leben integriere, habe ich gefühlt mehr Zeit, weil ich bewusst den Stress und die Eile herausgenommen habe und die Zeit nur für mich nutze und genieße. Das Ergebnis ist erstaunlich, denn genau das gibt mir so einen Energieschub, dass ich einerseits sehr relaxed bin aber andererseits eine unheimliche Schaffensenergie verspüre. Und, das ganze „Gedankengeschnattere“ ist zum Schweigen gekommen. Ich empfinde seitdem keinen Mangel an „freier Zeit“ mehr.

Der Grund ist tatsächlich, dass ich genieße und mit dem Genuss, der immer im Jetzt gefühlt wird, in diesem Moment bin. Gleichzeitig lasse ich damit alles „Vergangene“ los. Gedanken, die in die Vergangenheit abschweifen, Muster, die aus der Vergangenheit stammen und Glaubenssätze, die einfach nicht präsent sind. So denke ich nicht an Mangel, der mich morgen überkommen könnte, denn im Hier und Jetzt nehme ich wahr, wie zahlreich alles vorhanden ist. Ich füttere mein Unterbewusstsein mit neuen Informationen. „Alles ist im Überfluss vorhanden“, die Sonne, die scheint. Auch wenn sie nicht scheint, ist sie da, sie ist hinter den Wolken, sie ist nicht weg! Ich beschwere mich nicht über Mangel an Licht, sondern lege den Fokus auf das, was jetzt da ist. Wenn es regnet, sage ich mir bewusst „es ist Wasser im Überfluss vorhanden. Die Pflanzen können Unmengen trinken.“

Das Unterbewusstsein bewertet nicht, es nimmt lediglich die Informationen vom Bewusstsein auf. Und wenn ich beginne, das Gefühl von Überfluss zu empfinden, hat Mangel (negativ) keinen Platz mehr, so dass ich im Außen somit immer mehr Überfluss erfahre. Wie innen, so außen! Dass, was ich als Mangel bezeichnet habe, ist für mich heute nicht mehr relevant. Ich fokussiere mich immer mehr auf das, was ich habe. Ich wertschätze es und fühle es als fortwährend, als nicht vergänglich.

Mir ist klar geworden, dass Mangel kein Zustand ist, sondern lediglich ein Gefühl, welches jeder Mensch individuell empfindet. Für den einen ist ein Stück Brot wenig (Mangel), für den anderen ist es viel (Überfluss).

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